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Über uns: Eltern über uns

 

„Nach anderthalb Jahren, in denen meine Tochter immer nur mit dem Auftrieb gespielt hat, hätte ich schon fast aufgegeben, weil sie einfach keine Anstalten machte loszuschwimmen. Ich dachte, dass diese Art des schwimmen lernens vielleicht doch nicht bei allen Kindern funktioniert. Von einem Moment auf den anderen ist sie dann doch losgeschwommen – in einer Art Kraulstil – und ich konnte sie fast nicht mehr einholen, weil sie plötzlich so schnell war.

In diesem Augenblick habe ich erst richtig verstanden, was das Besondere an diesem Angebot ist: Meine Tochter bewegte sich im Wasser ganz und gar natürlich, als wenn sie darin aufgewachsen wäre. Sie schwamm wie eine Amphibie in ihrem Element. Das monatelange Spielen mit dem Auftrieb hat die Grundlage dafür gelegt.

Ich bin überzeugt, dass das ein anderes Schwimmen ist, als das antrainierte Brustschwimmen der anderen Kurse. Charlotte wird sich auch in ungewohnten Situationen anders im Wasser bewegen können. Sie kann tatsächlich schwimmen – so wie sie laufen und rennen kann.“

Lisa


Jaqueline, die seit ihrem 7. Lebensmonat bei Rochenkinder schwimmt, war noch keine 4 Jahre alt, als sie völlig angstfrei in den Heiligensee (Reinickendorf) stapfte, genau so weit, bis ihr das Wasser bis kurz unter die Schulter reichte. Sie konnte noch nicht schwimmen, aber bewegte sich völlig selbstverständlich und angstfrei im Wasser. Selbst an ihr vorbeirennende, mit viel Wasser spritzende Jugendliche haben sie in keiner Weise irritiert.

Später, als sie dann schwimmen konnte, und das ist bis heute zu beobachten, war ihr eine Sicherheit im Wasser zu eigen, die ganz offensichtlich aus dieser Selbstverständlichkeit erwachsen ist. Angst war ohnehin immer eine Fehlanzeige.

Wenn ich sie heute gemeinsam mit anderen Kindern im Wasser sehe, die zum Teil deutlich älter sind und mit „Abzeichen“ prahlen, die sich aber dennoch völlig anders im Wasser bewegen, macht sich bei mir immer die schöne Erkenntnis breit, damals, vor nunmehr 8 Jahren, eine nicht nur richtige, sondern vor allem sehr wertvolle Entscheidung für mein Kind getroffen zu haben.

Für mich selbst hat sich daraus das Vertrauen entwickelt, dass alles, was im Kind „steckt“ auch heraus kommt, wenn ich es dem Kind anbiete, und wenn es an der Zeit ist, dann aber in einer Weise, aus der die Gewissheit erwächst, dass es sich lohnt, gelassen zu bleiben, auch wenn sich um mich herum bereits „Panik“ breit macht.

Auch, was äußere Anforderungen betrifft, die sicher nicht zu leugnen sind, so haben wir doch fast immer einen harmonischen Weg gefunden, damit umzugehen, egal, ob es sich um z.B. Skifahren oder Schule dreht.

Und warum haben wir uns seinerzeit für Rochenkinder entschieden? –Weil es samstags stattfand. Glück gehabt !

Andreas


„Stangen hinterher schwimmen, sich auf Schwimmbretter verlassen müssen, nach Zeit schwimmen, gegen den Willen Ringe vom Grund hoch tauchen müssen… die Erinnerungen an mein eigenes Schwimmenlernen gehören nicht zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen. Um so dankbarer bin ich für die Möglichkeit, dass meine Kinder bei den Rochenkindern angstfrei, in eigenem Tempo und mit so viel Raum für Eigenerfahrungen auf ihre ganz individuelle Weise schwimmen lernen konnten. Und trotzdem sie nun „schon“ 6 und 12 Jahre alt sind, freuen sie sich nach wie vor Samstag für Samstag auf IHRE Schwimmzeit. Danke!“

Doreen


„Ja, es stimmt „das schafft nur Anja, diese Atmosphäre herzustellen“ – nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei uns Erwachsenen.
Ansonsten: Ich habe am Samstag wieder festgestellt, dass das Element Wasser es immer wieder schafft, mich aus dem Alltagstrubel rauszuholen – und das am Samstag ganz ohne Hektik, Nervosität, Lärm usw. „Meditation im Wasser“ ist es glaube ich der Begriff, der die Zeit am besten beschreibt. Danke, dass du uns diese Möglichkeit schaffst!“

Wibke (nach einem Elternabend im Wasser)


Dass wir die Rochenkinder gefunden haben, war ein Riesenglück für uns. Nicht nur hat mein Kind schwimmen gelernt – im eigenen Tempo, aus eigenem Antrieb, und im Einklang mit seinem eigenen Sicherheitsempfinden. Und das in wenigen Wochen. Vor allem aber freuen wir uns jeden Sonntag auf die Zeit zusammen im warmem Wasser – wir schwimmen, tauchen, spielen und springen, weil es Spaß macht, ohne Programm und ohne Druck. Für mich sind die Rochenkinder ein Beweis/Beispiel dafür, dass Freilernen super funktionieren kann. Wenn sie sich in der Umgebung sicher und liebevoll begleitet fühlen, entscheiden die Kinder selber, was sie ausprobieren und schaffen wollen (oder: setzen sich selber die Ziele, die sie erreichen wollen), Ringe vom Boden hochholen zum Beispiel. Und wir Erwachsenen können uns an ihrer Energie und ihren Fortschritten freuen und staunen, wie schön und effektiv zugleich Lernen ist, wenn keine fremden/äußeren Erwartungen die Motivation bremsen. Mit dem Prinzip der Rochenkinder müsste es noch viel mehr Sportkurse geben!

Katharina