Wie kann ich meinem Kind schwimmen beibringen?

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Ganz in der Nähe den passenden Schwimmkurs für dein Kind zu finden, ist gar nicht so leicht. Lange Wartelisten sind keine Seltenheit. Eine sinnvolle Alternative? Deinem Kind selbst schwimmen beibringen!

Aber wie kannst du deinem Kind schwimmen beibringen?

Wenn du regelmäßig mit deinem Kind ins Schwimmbad gehst, wird dein Kind schwimmen lernen. Auch dann, wenn du kein professioneller Schwimmlehrer bist.
Als vertraute Bezugsperson kennst du dein Kind besser, kannst es achtsam im Wasser begleiten und ihm die Zeit geben, die es braucht. Ohne dass dein Kind Angst vor dem Wasser bekommt.

Welche Vorteile hat es, wenn du deinem Kind schwimmen selber beibringst?

-> Du bist der Experte für dein Kind

Sei selbst direkt dabei. Wenn du dein Kind im Wasser begleitest, weißt du immer darüber Bescheid, womit sich dein Kind gerade beschäftigt und siehst, was dein Kind schon kann und was noch nicht. So kannst du die Fähigkeiten und die Wasserkompetenz deines Kindes realistisch einschätzen. Du kannst beobachten, inwieweit dein Kind dies auch schon kann.

-> Gemeinsame Zeit im Wasser ist wertvolle Beziehungszeit

Das allerwichtigste ist die gemeinsame Zeit, die ihr im Wasser verbringen dürft. Für viele Familien, die ihre Kinder selbst im Wasser begleiten, ist der wöchentliche Schwimmtermin das Highlight der Woche. Exklusive, ungeteilte Zeit zu zweit im Wasser zu verbringen, ist ein Geschenk für dich und dein Kind.

-> Du gibst deinem Kind im Wasser Sicherheit

Was dein Kind beim Schwimmenlernen braucht, ist Sicherheit durch eine vertraute Person, die es liebevoll im Wasser begleitet. Und das bist du!

Du bietest deinem Kind die Sicherheit, die es braucht (und gibst es nicht einfach bei einem fremden Schwimmlehrer ab), um sich mit Freude auf das Abenteuer Wasser und Schwimmenlernen einzulassen. 

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Vertraute Bezugspersonen geben deinem Kind beim Schwimmenlernen Sicherheit

-> Zeitliche Flexibilität, statt feste Termine

Du entscheidest, wann ihr ins Schwimmbad geht. Und das ist dann, wann es für dein Kind und deine Familie am besten passt. Du kannst eure Schwimmzeit nach den Schlaf- und Essenszeiten und eurem Tages- und Wochenrhythmus anpassen.

Aber: Reserviere dir einen festen Termin in der Woche. Sonst fällt es oft schwer, wirklich dranzubleiben. Und das ist wirklich entscheidend.

-> Keine Wartezeit, sondern sofort loslegen

Ausgebuchte Schwimmkurse und endlose Wartelisten sind traurige Realität und der Grund, warum viele Kinder nicht schwimmen lernen. Du kannst jedoch sofort beginnen. 

-> Im eigenen Tempo, statt auf Kommando

Jedes Kind hat sein eigenes Lerntempo. In einem klassischen Schwimmkurs gibt es oft ein Standardprogramm, dem dein Kind folgen muss. Egal, ob es schon so weit ist oder nicht.

Der Erfolg eines Schwimmlehrers wird häufig danach bemessen, wie schnell die Kinder das Kursziel erreichen. Die Zeit drängt also. Begleitest jedoch du dein Kind im Wasser, darf es in seinem eigenen Tempo schwimmen lernen.

-> Du entscheidest, wie dein Kind schwimmen lernt

Gib die Verantwortung nicht an andere ab. Verlass dich nicht darauf, dass dein Kind in der Schule schon schwimmen lernen wird. Schwimmenlernen ist wichtig. Aber es ist auch von Bedeutung, wie dein Kind dies lernt. Es gibt viele verschiedene Methoden und Konzepte.
Wenn du dein Kind selbst im Wasser begleitest, entscheidest du auch über das wie.

Ab welchem Alter kannst du beginnen, deinem Kind schwimmen beizubringen?

Der ideale Zeitpunkt, um mit regelmäßigen Besuchen im Schwimmbad zu beginnen, ist das Kleinkindalter. So kann sich dein Kind schon frühzeitig mit dem Element Wasser vertraut machen. Denn vielleicht ahnst du es schon: sicheres Schwimmen lernen braucht Zeit!

Im ersten Lebensjahr bietet dein Zuhause eine wunderbare Umgebung, mit dem Wasser vertraut zu werden.

Aber auch später noch kann sich dein Kind daheim in der Badewanne oder im Alltag mit dem Wasser auseinandersetzen. Dabei lernt es wichtige Grundfertigkeiten, die für das Schwimmen wichtig sind (wenn du dich fragst, ab wann Babyschwimmen sinnvoll ist, lies hier meinen Blog-Artikel “Ab wann Babyschwimmen“).

Zu Hause sanft mit dem Wasser vertraut werden und später mit Freude und Gelassenheit schwimmen lernen?

Wie das geht, verrate ich dir in meinem kostenlosen Online-Minikurs:

„Schwimmen lernen beginnt daheim“

Lerne, wie du dein Kind bereits bei dir zu Hause auf seinem Weg zum sicheren Schwimmer achtsam begleiten kannst.

Mit einfachen Mitteln und ohne Geld ausgeben zu müssen.

Welche Fehler solltest du vermeiden, wenn du deinem Kind das Schwimmen beibringst?

Vermeide diese häufigen Fehler, damit dein Kind mit Freude sicher schwimmen lernen kann.

-> Nicht hilfreich: Überredungskunst

Alle Versuche den Lernprozess deines Kindes zu beschleunigen, verhindern, dass dein Kind in seinem Tempo das Wasser umfänglich erforschen und seine eigenen Grenzen kennenlernen kann. 

Die Trickkiste vieler Eltern und Schwimmlehrer ist riesig und gleichzeitig wenig sinnvoll.  

Nicht empfehlenswert sind:

  • Locken („Komm noch ein bisschen tiefer ins Wasser!“)
  • Motivation („Trau dich, du schaffst das!“)
  • Belohnungen („Wenn du den Ring aus dem Wasser holst, bekommst du nachher ein Eis!“)
  • Vergleiche („Schau mal, was der kleine Junge dort schon kann. Versuch es doch auch mal!“)

All dies ist gängiges Handwerkszeug, um zu versuchen, das Schwimmenlernen zu beschleunigen. Es stört jedoch das Selbstgefühl deines Kindes.

-> Versuche nicht, der Schwimmlehrer zu sein

Gib deinem Kind keinen Stundenplan und keine Übungen vor. Du brauchst deinem Kind nicht einmal Ideen vorgeben, was es im Wasser machen soll.

Klingt erstmal komisch, oder?

Glaube mir: Kinder, die ihrem eigenen Fahrplan folgen dürfen, lernen viel mehr als „nur“ schwimmen. 

Sie dürfen sich selbst als Lernender erleben und nicht als passives Kind, welches nur die Bewegungsanweisungen des Erwachsenen ausführt. Anstatt dass etwas mit ihnen gemacht wird, dürfen sie aktiv selber gestalten.

Beim freien Spielen am und im Wasser lernt dein Kind viel über die Grundfertigkeiten des Schwimmens, die das Fundament des sicheren Schwimmenlernens sind.

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Das Auftreiben im Wasser ist eine Grundfertigkeit des Schwimmens

-> Schwimmen lernen ohne Angst

Kinder, die unter Druck und Zwang schwimmen lernen sollen, verlieren unter Garantie die Freude am Wasser. Nicht ohne Grund sind Schwimmkurse, bei denen viel Druck gemacht wird, der Horror für Kinder. 

Zahlreiche Erwachsene verbinden noch nach Jahren Gefühle wie Angst und Bauchschmerzen mit dem Schwimmenlernen. 

Verlangen wir von Kindern Dinge zu tun, zu denen sie noch nicht bereit sind, wirkt sich das negativ aus. Oft ein Leben lang. 

Zwinge dein Kind also zu nichts.

Übrigens: Warum Begeisterung für das Lernes deines Kindes so wichtig ist, kannst du hier lesen. 

-> Keine Taucherbrille zum Schwimmenlernen

Biete deinem Kind keine Schwimm- oder Taucherbrille an, damit sich es sich leichter an das Wasser gewöhnt. Schwimm- und Taucherbrillen sollten frühestens dann benutzt werden, wenn dein Kind schon an das Wasser gewöhnt ist, wie selbstverständlich unter Wasser die Augen öffnet und sicher schwimmen kann.

Hier habe ich dir 9 hilfreiche Dinge aufgeschrieben, die du vor dem Kauf einer Taucherbrille wissen solltest.

-> Respektiere die Grenzen und Gefühle deines Kindes

Kinder sind von Natur aus neugierig und forschend unterwegs. Sie wollen lernen und sich entwickeln. Wenn dein Kind noch nicht bereit ist, den nächsten Schritt von sich aus zu gehen, wird es dies später tun. Zum Beispiel beim Tauchen. Dein Kind wird seinen Kopf unter Wasser tauchen, wenn die Zeit dafür reif ist. Respektiere die Grenzen deines Kindes und gib ihm die Zeit, die es braucht.

Welche Schwimmhilfen sind am besten zum Schwimmenlernen?

Wenn du deinem Kind das Schwimmen beibringen willst, stellst du dir sicher die Frage, welche Schwimmhilfe du am besten kaufen solltest. Schwimmhilfen sind beim Schwimmenlernen sehr beliebt. Die meisten davon sind Auftriebshilfen und sorgen dafür, dass dein Kind leichter an der Wasseroberfläche bleibt. 

Solange dein Kind noch nicht sicher schwimmen kann, kann ich dir jedoch keine dieser Schwimmhilfen empfehlen.

Jetzt fragst du dich vielleicht: Warum?

Auftriebshilfen-stören-das-Schwimmenlernen

Die Auswahl ist groß: Schwimmflügel, Gurte, Schwimmreifen, Schwimmwesten, Poolnudeln etc.

Warum du deinem Kind beim Schwimmenlernen keine Auftriebshilfen anbieten solltest

Auftriebshilfen vermitteln deinem Kind eine Sicherheit, die es ohne diese Schwimmhilfen gar nicht hätte. Sie führen schnell zu Fehleinschätzungen bei deinem Kind und dir selbst. Dein Kind kann plötzlich Dinge tun, zu denen es ohne die Schwimmhilfen noch gar nicht in der Lage wäre und sein Erfahrungshorizont wird unnatürlich erweitert. So kann dein Kind nicht erfahren, was es bereits ohne diese künstlichen Hilfen kann und was es noch lernen muss.

Aspekt Nr. 1: Verhängnisvoll wird es, wenn dein Kind durch den Schwimmreifen rutscht oder ein Schwimmflügel defekt ist. 

Kann sich dein Kind dann aus dieser Situation retten? Wahrscheinlich nicht.

Auch die Hersteller der Auftriebshilfen weisen darauf hin, dass diese nur unter Aufsicht verwendet werden dürfen.

Doch die Realität sieht leider anders aus: Tragen die Kinder Schwimmflügel, sinkt die Aufmerksamkeit der Eltern rapide. Wie oft habe ich schon Kleinkinder mit Schwimmhilfen im Freibad gesehen, die unbeaufsichtigt im Wasser spielten, während ihre Eltern fröhlich abgelenkt am Beckenrand plauderten.

Aspekt Nr. 2: Neben der Gefahr für die Sicherheit deines Kindes gibt es noch einen zweiten Aspekt.

Eine Grundfertigkeit beim Schwimmen ist das Schweben oder Auftreiben. Zu erfahren, dass das Wasser trägt, ist einer der wichtigsten und eindrücklichsten Momente auf dem Weg zum sicheren Schwimmer. 

Jedoch: alle Auftriebshilfen nehmen deinem Kind die Möglichkeit, sich mit dem Schweben seines Körpers auseinanderzusetzen. 

Aspekt Nr. 3: Ein dritter Grund, der gegen den Einsatz von Auftriebshilfen spricht: sie beeinflussen die Wasserlage zu stark und hindern dein Kind daran, sich frei im Wasser bewegen zu können.

Gibt es eine sinnvolle Schwimmhilfe, die du deinem Kind beim Schwimmenlernen anbieten kannst?

Ja, auf jeden Fall. Sehr empfehlenswert ist, deinem Kind Schwimmflossen anzubieten. Diese verhindern im Gegensatz zu allen Auftriebshilfen keine wichtigen Lernschritte beim Schwimmenlernen deines Kindes. Stattdessen unterstützen sie in ihrer Funktionsweise die natürlichen Bewegungsmuster des menschlichen Körpers.

In meinen Wasserkursen biete ich den Kindern diese Flossen an und kann sie dir nur wärmstens empfehlen. Hier kommst du zur Produktseite von Amazon, wo du sie günstig bekommen kannst.*

Wie lange wird es dauern, bis dein Kind schwimmen kann?

Sicheres Schwimmenlernen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wenn du möchtest, dass dein Kind wirklich sicher im Wasser und auf schwierige Situationen bestmöglich vorbereitet ist, solltest du dafür Zeit einplanen. 

Damit du nicht in die Zeitdruck-Falle gerätst, warte nicht so lange bis die Zeit drängt:
du in den Badeurlaub fahren möchtest oder das Schulschwimmen ansteht.

Wie lange dein Kind brauchen wird, bis es sich sicher im Wasser bewegen kann, hängt von vielen Faktoren ab:

Dies sind unter anderem:

  • der Entwicklungsstand deines Kindes
  • seine Bewegungserfahrung
  • die Lernfähigkeit
  • bisherige Wassererfahrung
  • Motivation
  • generelle Bewegungsfreude

Aber auch andere Aspekte wie die Wassertemperatur, das Schwimmbad und auch du als Begleitperson spielen eine wichtige Rolle.

Sicheres Schwimmlernen bedeutet mehr, als nur Arme und Beine im Wasser zu bewegen und sich gerade so über Wasser zu halten. 

Sicher schwimmen können bedeutet unter anderem, unter Wasser die Augen öffnen zu können

Was sollte dein Kind im Wasser können, damit es als sicherer Schwimmer bezeichnet werden kann?

  • sicheres Orientieren unter Wasser mit geöffneten Augen (natürlich ohne Schwimmbrille)
  • Drehen in alle möglichen Körperpositionen im Wasser (bei einem Sturz ins Wasser landest du selten direkt in der perfekten Schwimmposition)
  • in Rückenlage genau so sicher wie in Bauchlage sein und jeder Zeit in die andere Position wechseln können
  • weiter zu schwimmen, auch wenn es Wasser verschluckt hat. Es muss nicht anhalten
  • Springen in vielen Variationen mit vollständigem Eintauchen
  • sich entspannt aufs Wasser legen und sich auftreiben lassen
  • unter Matten durchtauchen
  • Rollen im und ins Wasser, ohne Wasser in die Nase zu bekommen
  • in Kleidung schwimmen
  • eine Viertelstunde ohne Pause und ohne Hilfestellung im nicht stehtiefen Wasser sicher schwimmen
  • gutes Einschätzungsvermögen der eigenen Fähigkeiten

Du ahnst sicher schon, das dein Kind dies nicht in 5-10 Nachmittagen im Schwimmbad lernen wird.

Es ist unseriös, dir eine Zeitangabe zu nennen, wie lange dein Kind braucht, um all diese verschiedenen Dinge zu lernen.

Jedes Kind lernt in seinem eigenen Tempo.

Plane also ausreichend Zeit für das Schwimmenlernen und die Sicherheit deines Kindes im Wasser ein!

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Welche Schwimmtechnik sollte dein Kind als erstes lernen?

Denkst du beim Thema Schwimmenlernen auch gleich ans Brustschwimmen? In Deutschland ist es schon lange Tradition, den Kindern als erste Schwimmtechnik das Brustschwimmen zu unterrichten. 

Aber weißt du eigentlich, dass das Brustschwimmen die koordinativ und technisch anspruchsvollste Schwimmtechnik ist? 

Ich frage mich schon lange, warum Kinder zu Beginn ausgerechnet die schwierigste Schwimmtechnik erlernen sollen. Du dich auch?

Erfolgreiche Nationen im Schwimmsport wie die USA und Australien beginnen seit jeher bei den Schwimmanfängern nicht mit dem komplizierten Brustschwimmen, sondern mit Kraul- und Rückenschwimmen.

Warum ist das so? 

Diese Bewegungen entsprechen viel eher unseren natürlichen Bewegungsmustern und sind deshalb wesentlich leichter zu erlernen.

Ich habe eine gute Nachricht für dich:

Du brauchst deinem Kind überhaupt keine Schwimmtechnik aktiv beibringen

Denk mal ans Krabbeln, Gehen, Treppensteigen oder Fahrradfahren. All diese Bewegungen stecken von Geburt an in uns, ohne dass wir darin unterrichtet worden wären. 

Sicher kennst du auch das “Hundepaddeln” bei kleinen Kindern. Vermutlich wird auch dein Kind seine ersten Meter im Wasser in dieser völlig zu unrecht „verpönten“ Schwimmart zurücklegen.

Kann dein Kind sich erst selbstverständlich und sicher im Wasser fortbewegen, ist anschließend immer noch genügend Zeit, eine bestimmte Schwimmtechnik zu lernen. 

Aufbauend auf den routinierten und sicheren Bewegungsabläufen, die sich Kinder selbständig im Wasser erarbeitet haben, fällt es ihnen häufig sehr leicht, gängige Schwimmtechniken zu erlernen.

In meinen Kursen sehe ich häufig Kinder, die sich in eleganten Delfinkörperwellen fortbewegen, ohne dass ihnen jemals gezeigt wurde, wie das geht.

Wie ist das möglich?

Die Kinder hatten genügend Zeit, das Wasser und ihren eigenen Körper darin zu erforschen. Mit dem Auftrieb zu spielen. Zu spüren, wie es sich anfühlt, wenn der ganze Körper ins Wasser eintaucht. Zu lernen, welche Reaktionen bestimmte Bewegungen im Wasser hervorrufen.

Nach und nach entstehen so immer geschmeidigere, flüssigere Bewegungsabläufe und schließlich effizientes, kraftsparendes und sicheres Schwimmen.

Das Potenzial für solche Bewegungen steckt also auch ohne Anleitung bereits in unseren Kindern. Es zur Entfaltung kommen zu lassen, liegt an uns Eltern.

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Schwimmversuche eines Kindes

Wie kann dein Kind das Seepferdchen machen, wenn du deinem Kind das Schwimmen beibringst?

Eine Sache gleich vorweg. Dein Kind muss an keinem klassischen Schwimmkurs teilnehmen, um das beliebte Schwimmabzeichen Seepferdchen zu bekommen. Schwimmmeister nehmen in der Regel die Prüfungen im Schwimmbad ab, auch wenn dein Kind dort nicht an einem Schwimmkurs teilgenommen hat.

Aber ist es wirklich so wichtig, das Seepferdchen an der Badehose oder dem Badeanzug zu tragen? 

Ist es nicht viel wichtiger, dass dein Kind auch in unvorhersehbaren Situationen jederzeit sicher im Wasser ist? 

Dass es seine eigenen Grenzen gut einschätzen, sich auch unter Wasser orientieren und nach einem Sturz ins Wasser so drehen kann, dass es wieder sicher ans Ufer schwimmen kann?

Viele Eltern messen dem Seepferdchen eine viel zu hohe Bedeutung bei. Schwimmabzeichen sagen nur bedingt etwas über die Wassersicherheit deines Kindes aus. 

Aber ist die Sicherheit deines Kindes nicht das, worauf es ankommt?

Fazit:

Gehe regelmäßig mit deinem Kind in ein Schwimmbad. Mit dir als vertrauter Bezugsperson kann sich dein Kind sicher fühlen, sodass es sich auf das Abenteuer Schwimmenlernen einlassen kann. 

Du möchtest sicherstellen, auch auf dem richtigen Weg zu sein?

Dann buche meinen Online-Schwimmkurs „Natürlich schwimmen lernen“.
Hier erfährst du in ausführlichen, leicht verständlichen Lernvideos und Arbeitsblättern, wie dein Kind Schritt für Schritt zum sicheren Schwimmer werden kann. In Online-Meetings kannst du Fragen stellen und dich in der privaten Facebook-Gruppe mit anderen Eltern austauschen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie du.

Aber ganz egal, ob du meinen Online-Schwimmkurs gebucht hast oder nicht:
Denke immer daran, dein Kind im Schwimmbad niemals aus den Augen zu lassen und in Reichweite zu bleiben, wenn es noch nicht sicher schwimmen kann. 

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verfasst von

verfasst von

Anja Kerkow

Ich bin ehemalige Leistungsschwimmerin, Schwimmlehrerin, Motopädagogin und in Ausbildung zur Pikler-Pädagogin. Mein Herzensprojekt ist die Schwimmschule ROCHENKINDER, die ich 2003 in Berlin gründete. Seitdem begleite ich Woche für Woche Kinder mit ihren Eltern achtsam auf ihrem Weg zum sicheren Schwimmen. Mit meinen Kindern lebe ich in einem 400 Seelen-Dorf im Hohen Fläming in Brandenburg.  

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